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Schilddruesenuntersuchung Sonographie Ultraschall

Die Schilddrüsen-Sonographie ist eine Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse.

In der Schilddrüse werden Hormone gebildet und freigesetzt, die für den Stoffwechsel im Körper eine wichtige Rolle spielen.

Wie funktioniert die Untersuchung?

Das Funktionsprinzip dieser Untersuchung ist das gleiche wie bei jeder anderen Ultraschall-Untersuchung. Ein Schallkopf sendet Schallwellen aus, die durch das Gewebe verändert werden. Die veränderten Wellen werden vom Schallkopf wieder empfangen. Mit Hilfe eines Verstärkers werden sie bearbeitet und auf einem Bildschirm dargestellt.
Wozu dient diese Untersuchung?

Mit Hilfe der Schilddrüsen-Sonographie kann die Größe der Schilddrüse bestimmt werden. Zusätzlich können verschiedene krankhafte Veränderungen nachgewiesen und zum Teil in ihrem Verlauf kontrolliert werden. Dazu zählen unter anderem:

* Struma (Kropf): Struma ist eine Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder von einzelnen Teilen dieses Organs. Es gibt verschiedene Ursachen für eine derartige Vergrößerung.
* Zysten: Eine Zyste ist eine Art flüssigkeitsgefülltes Bläschen mit einer oder mehreren Kammern.
* Knoten: Knoten in der Schilddrüse können gutartig (z.B. Adenome) oder bösartig sein.

Wie wird die Sonographie durchgeführt?

Der Patient liegt während der Untersuchung auf dem Rücken. Durch ein kleines Kissen unter den Schultern wird sein Kopf etwas nach hinten geneigt. Auf die Haut des Halses bzw. auf den Ultraschallkopf wird ein Gel aufgebracht. Das ist notwendig, weil anderenfalls die Luft, die sich zwischen Schallkopf und Haut befindet, die Ultraschallwellen vollständig reflektieren würde. Dann könnte kein Ultraschallbild erzeugt werden.

Durch das Bewegen und unterschiedliche Abwinkeln des Schallkopfes auf der Haut kann der Arzt die Schilddrüse aus verschiedenen Richtungen einbetrachten und die beiden Schilddrüsenlappen ausmessen. Nach Abschluss der Untersuchung wird das Gel abgewischt.
Mögliche Komplikationen

Die Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse ist ungefährlich.
Alternative Untersuchungen

Eine Blutuntersuchung, bei der die Schilddrüsenhormone und bestimmte Eiweiße ermittelt werden, kann in Verbindung mit den Symptomen und der ärztlichen Untersuchung zu einer Diagnose führen.

Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit der Schilddrüse ist die Szintigraphie. Das ist ein nuklearmedizinisches Verfahren, mit dem unter anderem Funktionsstörungen der Schilddrüse nachgewiesen werden können.

Mit Hilfe einer Schilddrüsenpunktion und anschließender Untersuchung des gewonnenen Gewebes kann der Arzt unklare Veränderungen der Schilddrüse weiter abklären.

Struma – Kropf

Was ist eine Struma?

Struma ist der medizinische Ausdruck für eine Vergrößerung der Schilddrüse.
Unterschieden wird dabei zwischen:

Vergrößerung ohne Knoten (Struma diffusa)
Vergrößerung mit Knoten (Struma nodosa).

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