Artikel-Schlagworte: „Hypophysenhormon“

Fragen zur Schilddrüse – Gespräch mit PD Dr. Herrmann in Bochum

Ständig müde, schlecht gelaunt, Kopfschmerzen? Daran kann die Schilddrüse Schuld sein. Denn jeder 3. Deutsche leidet unter einer Fehlfunktion. Doch die meisten ahnen nichts davon, weil die Diagnose oft erst spät gestellt wird. Dabei ist die Schilddrüse so wichtig wie das Herz. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, sind alle Stoffwechsel-prozesse gestört. Der Organismus läuft Amok, mit schweren Folgen. FRAU im TREND sprach mit dem Experten Priv. Doz. Dr. med. B. Herrmann aus Bochum darüber, was Sie für Ihre Schilddrüse tun können.

Was reguliert die Schilddrüse denn alles?
Sie steuert alle wichtigen Körper-Funktionen: Hirn, Herz, Darm, Niere sowie den Bewegungsapparat.

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Hypothyreose – Unterfunktion der Schilddruese

Es werden drei Formen mit jeweils verschiedenen Ursachen unterschieden:

  1. Verminderte Hormon-Produktion der Schilddrüse
    (primäre Unterfunktion)
  2. Verminderte Stimulation der Schilddrüse durch das Hypophysenhormon TSH
    (sekundäre Unterfunktion)
  3. Ungenügendes Ansprechen der Zielorgane auf Schilddrüsenhormon
    (Schilddrüsenhormon-Resistenz)

Welche Ursachen gibt es?

Primäre Unterfunktion

  1. Angeborene Unterfunktion
    Fehlende Schilddrüse
    Zungengrundstruma
    Fehlende Hormonproduktion
  2. Erworbene Unterfunktion
    Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto-Thyreoiditis)
    Operation
    Radiojodtherapie
    Medikamente

Sekundäre Unterfunktion (sehr selten)

Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (z.B. durch Insuffizienz, Tumoren, Entzündungen, Autoimmune Zerstörung).

Schilddrüsenhormon-Resistenz (sehr selten)

Mutation der Rezeptoren, die Schilddrüsenhormone aufnehmen.

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Morbus Basedow – Basedowsche Krankheit

Definition

Der Name “Morbus Basedow” stammt vom Erstbeschreiber der Krankheit im deutschen Sprachraum, dem Arzt von Basedow.
Im englischen Sprachraum heißt die Krankheit nach einem irischen Arzt “Graves´ disease”.
Die Häufigkeit der Basedow’schen Krankheit wird auf etwa 1-3% der erwachsenen Bevölkerung geschätzt.
Die Krankheit hat eine erbliche Komponente und betrifft Frauen häufiger als Männer.

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