Vergrößerung

Eine Schilddrüsenvergrößerung, auch Struma genannt, ist in Deutschland die häufigste Veränderung der Schilddrüse. Sie geht in der Regel mit einem zusätzlichen Knoten der Schilddrüse einher. Definitionsgemäß spricht man von einer Schilddrüsenvergrößerung, wenn das Volumen der Schilddrüse per Ultraschalluntersuchung bei Frauen ≥18 ml und bei Männern ≥25 ml ist.
Ursache der Schilddrüsenvergrößerung ist eine in Mitteleuropa bestehende genetische Disposition und ein zurückliegeneder Jodmangel. Seit einigen Jahren ist Deutschland durch den Jodzusatz in zahlreichen Speisen, insb. des Salzes, kein Jodmangelgebiet mehr.
Symptome, die durch eine Schilddrüsenvergrößerung auftreten können, sind Schluckstörungen oder ein Engegefühl des Halses.
Die Therapie der Schilddrüsenvergrößerung ist individuell je nach Ausprägung und Symptomen. So kann nach bei leichter Vergrößerung Jodid zusammen mit dem Schilddrüsenhormon Levothyroxin (T4) gegeben werden. Bei starken Lokalsymptomen muss hier eine Operation oder eine Radiojodtherapie in Erwägung gezogen werden.

.

.

.

.

.